Freitag, 9. Januar 2009

So, die erste (halbe) Woche an der neuen Schule ist geschafft, und nach dem heutigen positiv verlaufenen Tag bin ich höchst zufrieden und frohen Mutes. Die SchülerInnen sind nur halb so schlimm wie ich sie mir vorgestellt hab, die Kollegenschaft wie schon erwähnt äußerst nett und hilfsbereit. Die eigenen Erwartungen sollte man laut Aussagen von langjährigen Poly-Lehrern tunlichst zurückschrauben Richtung null, dann lässt es sich ganz gut leben. Hausübungen kann man sich ebenfalls sparen, die macht kein Mensch, hab ich mir sagen lassen. Umso besser, dies bedeutet weniger Korrekturarbeiten. In den Stunden schau ich aber schon, dass ich was weiterbring, speziell in Englisch, wo wir nur 2 Wochenstunden haben, möchte ich mich keinesfalls verzetteln oder (wertvolle?) Zeit vertrödeln. Die nächste Woche beginnt recht angenehm mit dem Wintersporttag am Montag: ich darf / muss von 10-12 am Eislaufplatz herumstehen oder -fahren, ganz wie´s mich freut.
Wie ihr seht bin ich sehr angenehm überrascht und freu mich auf den Rest des Schuljahres.
Besonders froh bin ich, dass Nikis erster "richtiger" Tag im Zwergenhaus problemlos verlaufen ist: wir waren um punkt 7 fertig, verließen das Haus um 7:10 Richtung Freistadt, und ich lieferte Niki gegen halb 8 im Zwergenhaus ab. Ich hätte ohne Probleme noch 10 Minuten Zeit gehabt, bei ihm zu bleiben, doch er wollte sofort zur Betreuerin und sein Lieblingsbuch anschauen. Ich konnte mich also schon nach wenigen Minuten vertschüssen und genehmigte mir noch einen guten Kaffee im Konferenzzimmer. Den Weg vom Hauptplatz (Schlosshof; Zwergenhaus) zur Schule konnte ich heute in 3 Minuten bewältigen, es gab keinen Stau durch Freistadt, was nahezu an ein Wunder grenzt. Um 11 Uhr, nach 3 unterhaltsamen und kurzweiligen Stunden Unterricht, holte ich mein Zwergi wieder ab. Wie zu erwarten schlief er im Auto ein, und daheim angekommen verfrachtete ich ihn in den Kinderwagen und fuhr ihn eine Runde spazieren. Bei herrlichem Sonnenschein aber bestialisch kalten Temperaturen genossen wir die frische Luft, bis Niki nach 45 min frisch und munter aufwachte.
Ich kann nur hoffen, dass die nächsten Wochen ebenso problemlos ablaufen. Jetzt macht es sich endlich bezahlt, dass unser Sohn ein Frühaufsteher ist!!!

Und ich sag´s jetzt schon: den Frühling kann ich kaum erwarten, hauptsächlich deshalb, weil dann die lästige An- und Auszieherei von Kind & Mama endlich wieder wegfällt.

Ach ja, wie viele Wochen sind´s nochmal bis zu den Semesterferien???

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